1693
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1., Durchgesehener Nachdruck der Erstausgabe 1992. LXIX, 826 S., gebundenISBN 978-3-05-001875-1
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Dieser Band enthält die wichtigsten Wechselschriften zwischen Leibniz
und dem Bischof Bossuet zum Thema der ökumenischen Gültigkeit des
Trienter Konzils, das zum Kernpunkt des Reunion-Briefwechsels mit den
französischen Partnern geworden ist. Die Verhärtung der Positionen
zeichnet sich ab, aber Leibniz versucht hartnäckig, den Dialog nicht
abreißen zu lassen, arbeitet auch zusammen mit dem Loccumer Abt Molanus
eine weitere Abhandlung über den einzuschlagenden Weg für die
Wiedervereinigung aus. Im politischen Bereich wird er für die
Rechtfertigung der hannoverschen Kurwürde und der Ansprüche auf
Sachsen-Lauenburg eingespannt. Während Leibniz stolz den ersten Band
seines „Codex juris gentium diplomaticus“ vorlegt, bittet
er die Briefpartner um Mithilfe bei der Materialsammlung für die
beabsichtigten Folgebände.
Die Korrespondenz dokumentiert Leibniz’ steigendes Interesse an
sprachhistorischer Forschung, aber auch seine Weiterbeschäftigung mit
dem Kraft- und Substanzbegriff.


