Augustinus: De civitate dei
Augustinus: De civitate dei
1997. VIII, 308 S., broschiertISBN 978-3-05-002871-2
Im deutschen Sprachraum ist Augustinus' 'De civitate dei'
bislang selten präzise interpretiert worden, und dies, obwohl es sich
um ein Schlüsselwerk der antiken wie der mittelalterlichen Ethik, der
Staats- und der Geschichtsphilosophie handelt. Sein Einfluss ist so
erheblich, dass man das Staatsdenken des Mittelalters als
„Politischen Augustinismus“ bezeichnen könnte. Im
Mittelpunkt des Werks steht die Unterscheidung zweier ethischer
Grundorientierungen, die u. a. zu einer pointierten Zwei-Reiche-Lehre
und zu einer markanten Geschichtsinterpretation ausformuliert werden.
Der vorliegende Band, der Beiträge von Fachleuten aus dem In- und
Ausland vereinigt, will eine detaillierte argument- wie quellenbezogene
Analyse des „großen und schwierigen Werkes“ (wie Augustinus
selbst sagt) bieten.
"Die Bände der Reihe Klassiker auslegen dürften zu den standardmäßig verwendeten Hilfsmitteln in der Lehre gehören; sie beweisen nicht zuletzt, daß es in der Philosophie nicht wirklich ohne Klassiker geht [...]."
Till Kinzel in: Informationsmittel, November 2011
(http://ifb.bsz-bw.de/bsz338879773rez-1.pdf)
Christoph Horn (Herausgeber)
Prof. Dr. Christoph Horn, geboren 1962, ist Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Philosophie und Philosophie der Antike an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit Arbeitsschwerpunkten Platon, Aristoteles, Spätantike; Kant sowie zeitgenössische Politische Philosophie.
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