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Bauern und Großgrundbesitzer auf ihrem Weg ins Dritte Reich

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Elitenwandel in der Moderne, Bd. 8
Rainer Pomp

Bauern und Großgrundbesitzer auf ihrem Weg ins Dritte Reich

Der Brandenburgische Landbund 1919-1933

2011. 429 S., 2 Abbildungen, schwarz/weiß, 1 Abbildungen, farbig, 17 Tabellen, schwarz/weiß, gebundenISBN 978-3-05-004486-6

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Ende der Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts wandte sich die Bauernschaft massenhaft der NSDAP zu. Verband man diese Entwicklung bisher überwiegend mit dem Einfluss R. Walther Darrés und seines Agrarpolitischen Apparats auf die unpolitisch und in der Krise kopflos und desorientiert wirkenden Bauern, so korrigiert das vorliegende Buch diese Perspektive und kehrt sie tendenziell um.
Dem Historiker Rainer Pomp gelingt am Beispiel des Brandenburgischen Landbundes überzeugend der Nachweis einer eigenen radikalen Politisierung und Ideologisierung der Brandenburger Bauern, die langfristig dem Nationalsozialismus in die Hände spielten. Und er streicht deren Befähigung heraus, eine vom Großgrundbesitz emanzipierte bäuerliche Bewegung mit eigener Führungselite und eigener politischer Strategie aufzubauen.

"Pomp stützt seine transparente und thesenreiche, insgesamt ergiebige Analyse auf vielfältiges Quellenmaterial [...]. Auf diese Weise gelingt ihm eine minutiöse Rekonstruktion des politischen Meinungsbildungsprozesses von der obersten bis zur untersten Ebene der dörflichen Meinungsführer. [...] Neben der vorzüglichen Gliederung sowie den zahlreichen Tabellen und Graphiken erleichtern die zahlreichen Zwischenbilanzen die Lektüre des Buches."
Martin Hille in: Jahrbuch für die geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, 57 (2011)

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