Carl Schmitt - Bibliographie seiner Schriften und Korrespondenzen
Carl Schmitt - Bibliographie seiner Schriften und Korrespondenzen
2003. XVI, 142 S., gebundenISBN 978-3-05-003839-1
€ 39,80 inkl. MwSt., versandkostenfrei
Lieferbar
Das Werk des Juristen und politischen Denkers Carl Schmitt, geboren am
11. Juli 1888 in Plettenberg / Westfalen und dort am 7. April 1985
gestorben, erstreckt sich über fast sieben Jahrzehnte. Es umfaßt mehr
als 50 Bücher und fast 300 wesentliche Artikel. Das Interesse daran hat
in den letzten Jahrzehnten weltweit zugenommen, so daß inzwischen
Übersetzungen der Hauptwerke in mehr als 20 Sprachen vorliegen. Allein
für sein bekanntestes Buch "Der Begriff des Politischen" gibt
es Übersetzungen in alle wesentlichen Sprachen der Welt - allein im
Koreanischen und im Japanischen gibt es davon sechs verschiedene
Übersetzungen.
Carl Schmitt ist vor allem ein Essayist. Seine wichtigsten Bücher sind
größtenteils Zusammenstellungen von Aufsätzen, Vorträgen und bereits
vorher veröffentlichten Texten oder sie sind "Collagen", die
ihre Entstehung aus weniger bedeutenden Arbeiten kaum verhehlen. Das
gilt auch für ein so gut ausgearbeitetes Buch wie die
"Verfassungslehre" von 1928. Die Kenntnis der von Carl
Schmitt verfaßten Essays, Aufsätze und wesentlichen Rezensionen ist
deshalb von besonderer Bedeutung, denn oftmals formuliert er in ihnen
auf die bezeichnendste Weise seine intellektuelle Erwiderung auf die
ihn konfrontierenden konkreten politischen Situationen - einer
Reaktion, die in seinen Büchern der Tendenz nach im Hintergrund bleibt.
Nachdem es seit 1953 in mehreren Auflagen die
Carl-Schmitt-Bibliographie von Piet Tommissen gegeben hat, die bis Ende
der siebziger Jahre nicht nur die Primär-, sondern auch die
Sekundärliteratur von und zu Carl Schmitt umfassend anführte, legt
jetzt der französische Kenner des Werkes von Carl Schmitt, Alain de
Benoist, eine auf den neuesten Stand des Wissens zusammengestellte
Bibliographie der Werke von Carl Schmitt vor, die auch alle
Übersetzungen verzeichnet sowie die veröffentlichte Korrespondenz und
die im Druck vorliegenden Gespräche.
"Verdienstvoll ist die von Alain de Benoist [...] zusammengestellte Bibliographie. Sie bündelt die bislang verstreut erschienenen Auflistungen insbesondere Piet Tommissens. Der wissenschaftliche Wert der umfangreichen und gründlichen Zusammenstellung versteht sich von selbst."
Andreas Funke in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Band 93/2 (2007)



