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Von Diana zu Minerva

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Ruth Hagengruber (Hrsg.)

Von Diana zu Minerva

Philosophierende Aristokratinnen des 17. und 18. Jahrhunderts

2011. 181 S., 8 Abbildungen, schwarz/weiß, gebundenISBN 978-3-05-004923-6

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Im 17. und 18. Jahrhundert waren Intelligenz und wissenschaftlicher Ehrgeiz keine ausreichenden Gründe für eine wissenschaftliche Laufbahn von Frauen. Die wenigen, denen aufgrund ihres hohen gesellschaftlichen Ranges und ihrer besonderen Begabung ein privates Studium ermöglicht wurde, präsentierten jedoch bereits erstaunlich moderne Überzeugungen. Die Göttinnen Diana und Minerva wurden zum Symbol der Unabhängigkeit dieser Frauen.
Im vorliegenden Buch werden Biographien und Gedanken gelehrter Damen vorgestellt, die Einfluss auf die geistigen Strömungen ihrer Zeit ausübten, indem sie korrespondierten, kommunizierten, förderten und selbst schreibend tätig wurden.

Vorwort der Herausgeberinnen
Ruth Hagengruber: Von Diana zu Minerva. Philosophierende Aristokratinnen des 17. und 18. Jahrhunderts
– Eine eigene Genealogie
– Diana, "La Grèque": Prinzessin Elisabeth von Böhmen und der englische Zirkel
– Das Netzwerk
– Minerva der Aufklärung: Emilie du Châtelet und ihr Umfeld
Sabrina Ebbersmeyer: Tristesse und Glück einer gelehrten Prinzessin – Der Briefwechsel zwischen Elisabeth von Böhmen und René Descartes
– Einleitung
– Der Briefwechsel zwischen Elisabeth und Descartes
– Tristesse versus Vernunft
– Schlussbemerkungen
Catherine Newmark: Prinzessin Elisabeth von Böhmen – Philosophin und Politikerin
– Einleitung
– Das Leben der Prinzessin Elisabeth: die ersten dreißig Jahre – der Dreißigjährige Krieg
– Heidelberg – die Restitution der Kurpfalz
– Fürstäbtissin von Herford
– Elisabeth als Philosophin und Politikerin
Karin Ilg: Leibniz Briefgespräche mit den Damen
Sarah Hutton: Philosophinnen oder Prinzessinnen? Anne Conway, Margaret Cavendish und die Neubewertung philosophierender Aristokratinnen des 17. und 18. Jahrhunderts
– Philosophinnen oder Prinzessinnen?
– Ausräumung von Missverständnissen
– Anne Conway (1630 – 1679)
– Margaret Cavendish (1623 – 1673)
– Zusammenfassung
Ana Rodrigues: Emilie du Châtelet – Vom glücklichen Leben zur Freiheit des Denkens
– Ein Leben für die Wissenschaft und die Liebe
– Glück zwischen Leidenschaft und Vernunft
– Vom glücklichen Leben zur Freiheit des Denkens
Ruth Hagengruber: Das Glück der Vernunft – Emilie Du Châtelets Reflexionen über die Moral
– Biografisches
– Moralisches
– Das Glück der Reichen – das Glück der Armen?
– Öffentliche Anerkennung
Gerhild Komander: Elisabeth Christine – Königin und Schriftstellerin der Aufklärungstheologie
– Zum Lebenslauf
– Schriften und Übersetzungen
Katharina Grote: Friederike Charlotte Leopoldine Luise von Brandenburg-Schwedt – La Princesse d’Allemagne
Ana Rodrigues: Emilie du Châtelet, Julien Offray de La Mettrie und Pierre Louis Moreau de Maupertuis im Zwiegespräch über das Glück
– Das Glück ist in den Sinnen
– Das Glück kennt keine Wahrheit oder: Vom Wert der Illusionen
– Machen Verbrechen glücklich?
– Das höchste Glück

Zusatzmaterial

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