Friedrich Nietzsche: Genealogie der Moral
Friedrich Nietzsche: Genealogie der Moral
2004. VII, 187 S., broschiertISBN 978-3-05-003026-5
Die klassische Moralphilosophie des Abendlandes lässt sich in zwei
Modellen bündeln: in Aristoteles’ Ethik des gelungen-glücklichen
Lebens und in Kants Ethik des kategorischen Imperativs. Ein drittes,
zwar wirkungsmächtiges, aber nicht klassisches Modell bündelt sich im
Werk des Philologen, Schriftstellers und vor allem Philosophen
Friedrich Nietzsche. In seiner „Streitschrift“ „Zur
Genealogie der Moral“ führt er die abendländische Moralkritik zu
einem Höhepunkt. Zugleich schafft er eine Wende dieser
Moralphilosophie, die sich allerdings nicht weitflächig durchzusetzen
vermag.
Der folgende kooperative Kommentar versammelt elf Originalbeiträge, in
denen Nietzsches „Genealogie der Moral“ vorgestellt und
diskutiert wird.
"Die Bände der Reihe Klassiker auslegen dürften zu den standardmäßig verwendeten Hilfsmitteln in der Lehre gehören; sie beweisen nicht zuletzt, daß es in der Philosophie nicht wirklich ohne Klassiker geht [...]."
Till Kinzel in: Informationsmittel, November 2011
(http://ifb.bsz-bw.de/bsz338879773rez-1.pdf)
Otfried Höffe (Herausgeber)

Jg. 1943, Professor für Phillosophie und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Eberhard Karls-Universität Tübingen, ist einer der produktivsten und einflussreichsten Denker der Gegenwart. Er ist Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und erstes ausländisches Mitglied der Teheraner Akademie für Weltweisheit und Philosophie. Er ist Ehrendoktor der Universität (PUCRS) in Porto Alegre/Brasilien und Träger des Karl Vossler-Preises für wissenschaftliche Werke von literarischem Rang.
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