Vom Objekt zum Bild
Vom Objekt zum Bild
Piktorale Prozesse in Kunst und Wissenschaft, 1600-2000
2011. 336 S., 19 Abbildungen, schwarz/weiß, 110 Abbildungen, farbig, gebundenISBN 978-3-05-005662-3
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Bilder in Kunst und Wissenschaft sind Orte des Denkens und Forschens. Sie tragen dazu bei, wie wir Objekte und Phänomene der Natur wahrnehmen. Wie sind diese Bilder in spezifischen historischen Zusammenhängen entstanden? Wie kann der Prozess der Verbildlichung lebendiger und veränderlicher Natur- und Alltagsobjekte untersucht werden? Und welche Bedeutung kommt dabei der empirischen Beobachtung zu?
Die Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich mit: dem Zusammenhang zwischen Stilllebenmalerei und Erkenntnistheorie, Philosophie und Bildtheorie (N. Schneider, H. Grootenboer, E. Oy-Marra); Verbildlichungen spezifischer Objekte als Erkenntnismedien (W. Busch, K. Leonhard); historischen Reflexionen und Theorien zur empirischen Beobachtung geologischer und physikalischer Phänomene (S. B. Keller, F. Weltzien); der Lebendigkeit und Veränderlichkeit darzustellender Objekte im Verhältnis zum Bild in der Tiermalerei und im Stillleben der Gegenwartskunst (P. Lange-Bernd, B. Gockel, M. Wagner).
"Insgesamt ist der Band ein ansprechendes Beispiel für interdisziplinäre Untersuchungen einzelner Bildgattungen. An der Bildgattung Stillleben wird hier das breite Spektrum des Kunst- und Wissenschaftsdiskurses aufgefächert. So unterschiedlich die Beiträge auch sind, verbindet sie doch die Anerkennung, dass die Stilllebenforschung in den letzten Jahren intensiviert wurde."
Hanna Holtz in: KULT-Online, 30 (2012)
http://cultdoc.uni-giessen.de/wps/pgn/kd/det/KULT_online/1/3278/gockel-b...
Bettina Gockel (Herausgeber)
Bettina Gockel ist Institutsvorsteherin des Kunsthistorischen Instituts und Leiterin der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Universität Zürich.
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