Atlantiker gegen Gaullisten
Atlantiker gegen Gaullisten
Außenpolitischer Konflikt und innerparteilicher Machtkampf in der CDU/CSU 1958-1969
2008. 568 S., gebundenISBN 978-3-486-58586-5
€ 74,80 incl. VAT, free shipping
Available
Deutsch-Französischer
Parlamentspreis für Tim Geiger
Gegen 44 Mitbewerber konnte sich der 37-Jährige mit seiner Monografie
"Atlantiker gegen Gaullisten" durchsetzen. Der Preis ist mit
10.000 Euro dotiert.
In den 1960er Jahren entbrannten in CDU und CSU heftige
Auseinandersetzungen über den außenpolitischen Kurs. Zwischen
amerikanischer Entspannungspolitik und der Vision eines
„europäischen Europas“ des französischen Präsidenten de
Gaulle stritten Atlantiker und Gaullisten um das angemessene Verhältnis
zu Washington bzw. Paris und um die Europa-, Sicherheits- und
Deutschlandpolitik.
Soziokulturelle Umbrüche und die ungeklärte Kanzlernachfolge
intensivierten diesen Konflikt, dessen ideengeschichtliche Wurzeln Tim
Geiger ebenso aufzeigt wie die Abhängigkeit von den Verbündeten.
Auf breiter Quellenbasis werden außenpolitische Sachdifferenzen,
persönliche Rivalitäten und Profilierungsbestrebungen der Protagonisten
sowie konkurrierende parteiinterne Netzwerke dargelegt.
Pressestimmen
"Zunächst, und für seine gründliche Untersuchung höchst fruchtbar,
ergründet Geiger die längerfristigen außenpolitischen Prägungen der
maßgeblichen Protagonisten. Im weitgesteckten Rahmen der Jahre 1958 bis
1969 zielt er auf bemerkenswertem Quellenfundament sodann darauf ab,
,Entstehung, Entfaltung und Abklingen' der Kontroverse vom Ende der
Ära Adenauer bis zur Großen Koalition unter Kurt Georg Kiesinger
analytisch zu erfassen..."
Ulrich Lappenküper, FAZ 10.09.2008 "
.... es lohnt sich, dieses Werk zu lesen."
Herbert Elzer, Historisch-Politisches Buch 56 (2008)
"Keiner hat dieses Thema so gründlich und quellengesättigt
untersucht wie nun Tim Geiger in seiner umfangreichen Dissertation, die
das Hauptaugenmerk auf den Streit um die deutsch-französischen
Beziehungen während der Endphase der Ära Adenauer und der
Regierungszeit von Ludwig Erhard legt. ... Mit seiner
historiographischen Verzahnung von Partei- und Außenpolitik, von
Weltanschauung und politischem Personal gelingt Geiger ein Beitrag zu
einer modernen Geschichtsschreibung der internationalen
Beziehungen."
Peter Hoeres, sehepunkte 8 (2008), Nr. 12
"L'ouvrage de Tim Geiger contribue à mieux comprendre les
choix d'orientation, la genèse des bouleversements, le difficile
rapprochement - plus qu'on ne l'admet généralement - du couple
franco-allemand et bien sûr le souci, aujourd'hui encore, pour
l'Allemagne réunifiée de trouver l'option médiane qui préseve
les intérêts allemands en Europe en coopération avec la France tout en
prenant soin de maintenir d'étroits rapports avec les États-Unis
pour mieux affronter les défis et menaces du monde moderne."
(Übers. Silke Stammer: Der Band von Tim Geiger trägt zu einem besseren
Verständnis für die Richtungsentscheidungen bei, für die
Entwicklungsgeschichte der Umbrüche, für die - mehr als heute zugegeben
wird - schwierige Annäherung des deutsch-französischen Tandems und
natürlich für die bis heute bestehende Sorge des wiedervereinigten
Deutschland, den optimalen Mittelweg zu finden...")
Jérôme Pascal, documents 5/6 Dezember 2008
"insgesamt ein mitunter spannender Blick auf die sechziger
Jahre." Strategie und Technik, August 2008
"Zunächst, und für seine gründliche Untersuchung höchst fruchtbar, ergründet Geiger die längerfristigen außenpolitischen Prägungen der maßgeblichen Protagonisten. Im weitgesteckten Rahmen der Jahre 1958 bis 1969 zielt er auf bemerkenswertem Quellenfundament sodann darauf ab, ,Entstehung, Entfaltung und Abklingen' der Kontroverse vom Ende der Ära Adenauer bis zur Großen Koalition unter Kurt Georg Kiesinger analytisch zu erfassen..." Ulrich Lappenküper, FAZ 10.09.2008
".... es lohnt sich, dieses Werk zu lesen." Herbert Elzer, Historisch-Politisches Buch 56 (2008)
"Keiner hat dieses Thema so gründlich und quellengesättigt untersucht wie nun Tim Geiger in seiner umfangreichen Dissertation, die das Hauptaugenmerk auf den Streit um die deutsch-französischen Beziehungen während der Endphase der Ära Adenauer und der Regierungszeit von Ludwig Erhard legt. ... Mit seiner historiographischen Verzahnung von Partei- und Außenpolitik, von Weltanschauung und politischem Personal gelingt Geiger ein Beitrag zu einer modernen Geschichtsschreibung der internationalen Beziehungen." Peter Hoeres, sehepunkte 8 (2008), Nr. 12
"L'ouvrage de Tim Geiger contribue à mieux comprendre les choix d'orientation, la genèse des bouleversements, le difficile rapprochement - plus qu'on ne l'admet généralement - du couple franco-allemand et bien sûr le souci, aujourd'hui encore, pour l'Allemagne réunifiée de trouver l'option médiane qui préseve les intérêts allemands en Europe en coopération avec la France tout en prenant soin de maintenir d'étroits rapports avec les États-Unis pour mieux affronter les défis et menaces du monde moderne." (Übers. Silke Stammer: Der Band von Tim Geiger trägt zu einem besseren Verständnis für die Richtungsentscheidungen bei, für die Entwicklungsgeschichte der Umbrüche, für die - mehr als heute zugegeben wird - schwierige Annäherung des deutsch-französischen Tandems und natürlich für die bis heute bestehende Sorge des wiedervereinigten Deutschland, den optimalen Mittelweg zu finden...") Jérôme Pascal, documents 5/6 Dezember 2008
"insgesamt ein mitunter spannender Blick auf die sechziger Jahre." Strategie und Technik, August 2008
Tim Geiger

Tim Geiger, geboren 1972, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin bei der Edition "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland".
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