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Historische Zeitschrift

Historische Zeitschrift

Historische Zeitschrift

ISSN 0018-2613

€ 99,80 incl. VAT, plus shipping fees

Begründet 1859 von Heinrich von Sybel. Fortgeführt von Friedrich Meinecke und Theodor Schieder.
In Verbindung mit Johannes Fried, Birthe Kundrus, Hartmut Leppin, Werner Plumpe, Frank Rexroth, Andreas Rödder, Karl Ubl, Uwe Walter und Gerrit Walther herausgegeben von Andreas Fahrmeir und Lothar Gall unter Mitwirkung von Jürgen Müller und Eckhardt Treichel.

 

Die Historische Zeitschrift (HZ) steht für exzellente deutschsprachige Geschichtswissenschaft. Der Aufsatzteil behandelt Aspekte aus allen Teilbereichen der Geschichtswissenschaft; eine regionale oder epochale Begrenzung gibt es nicht. Ein ausführlicher Rezensionsteil, Leitbesprechungen zu aktuellen Trends und Debatten und eine Auflistung der zur Besprechung eingegangenen Publikationen halten die Leser auf dem neuesten Stand der deutschen und internationalen Geschichtsforschung. Die Zeitschrift bietet sowohl etablierten Historikern als auch herausragenden Nachwuchswissenschaftlern einen weitestmöglichen Verbreitungsgrad ihrer Forschungsergebnisse. Eingereichte Beiträge durchlaufen einen Peer-Review-Prozess.

Bibliographische Angaben:
Bände 294 und 295
Erscheinungsweise: 6mal jährlich
Gegründet: 1859
ISSN 0018-2613

Anschrift der Redaktion:
Redaktion "Historische Zeitschrift"
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Historisches Seminar
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main

Andreas Fahrmeir (Herausgeber)

Johannes Fried (Wissenschaftlicher Beirat)

Birthe Kundrus (Wissenschaftlicher Beirat)

Lothar Gall (Herausgeber)

Hartmut Leppin (Wissenschaftlicher Beirat)

Jürgen Müller (Herausgeber Rezensionen)

Werner Plumpe (Wissenschaftlicher Beirat)

Frank Rexroth (Wissenschaftlicher Beirat)

Andreas Rödder (Wissenschaftlicher Beirat)

Eckhardt Treichel (Herausgeber Rezensionen)

Karl Ubl (Wissenschaftlicher Beirat)

Uwe Walter (Wissenschaftlicher Beirat)

Gerrit Walther (Wissenschaftlicher Beirat)

In eigener Sache

(erschienen in Band 294 Heft 1)

 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1859
hat sich die Historische Zeitschrift zum maßgeblichen geschichtswissenschaftlichen
Fachorgan im deutschsprachigen Raum entwickelt, und sie ist auch international
das am stärksten beachtete historische Journal in deutscher Sprache. „Wenn es
die Historische Zeitschrift
nicht seit 150 Jahren gäbe“, so hat es anlässlich des Jubiläums ein
renommierter Historiker formuliert, „müsste sie heute erfunden werden.“ Diese
anerkannte Position im nationalen wie internationalen Rahmen zu bewahren und zu
stärken, ist das Anliegen der Herausgeber und des Verlags auch unter den
Bedingungen einer sich rasant verändernden Wissenschafts- und Publikationslandschaft
mit ihren inhaltlichen, organisatorischen und technischen Herausforderungen.

 

Es wird darum im Jahr 2012 einige Veränderungen
geben. Diese betreffen zunächst die wissenschaftliche Leitung der HZ: Mit
Beginn des Jahres tritt Andreas Fahrmeir, Professor für Neuere Geschichte an
der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, als Herausgeber in
die Schriftleitung der Historischen Zeitschrift ein, die er fortan gemeinsam
mit dem langjährigen Herausgeber Lothar Gall
wahrnimmt. Verantwortliche Herausgeber des Rezensionsteils sind weiterhin
Eckhardt Treichel und Jürgen Müller.
Ferner wird der Beirat der Zeitschrift um zwei neue Mitglieder ergänzt: Karl
Ubl, Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität zu Köln,
stellt seine Kompetenz insbesondere für die Geschichte des Frühmittelalters zur
Verfügung. Für die Geschichte des 20. Jahrhunderts konnte Birthe Kundrus,
Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Hamburg,
als neues Beiratsmitglied gewonnen werden.

Im Hinblick auf die inhaltliche Ausrichtung, die formale
Gestaltung und die multimediale Verfügbarkeit der HZ greifen wir Anregungen
auf, die sich aus der Auswertung einer Umfrage unter Leser/innen und
Nicht-Leser/innen der Zeitschrift im vergangenen Jahr ergeben haben. Gefragt
wurde dabei im Besonderen nach den inhaltlichen Erwartungen, den Lesegewohnheiten,
dem Informationsverhalten und den Zugangsmöglichkeiten zu Fachliteratur im
Allgemeinen. Viele haben geantwortet, es gab erfreulicherweise viel Lob und
Zustimmung, aber auch einige Kritik. Eine ausführliche Dokumentation der
Umfrageergebnisse finden Sie auf der HZ-Webseite. Sehr gefreut hat uns, dass
die HZ auf dem ersten Platz der gelesenen geschichtswissenschaftlichen
Zeitschriften gesehen wurde – und dies gerade wegen der epochenübergreifenden
Ausrichtung und der damit verbundenen Themenvielfalt. Hieran wollen wir
festhalten, darüber hinaus aber sollen – ohne den Charakter der HZ als Organ
der deutschen Geschichte und Geschichtswissenschaft aufzugeben – aktuelle
Themen und Trends der globalen historischen Forschung noch stärker als bisher
in der HZ ein Forum finden, sowohl in den Aufsätzen als auch in den Rezensionen.

 

Vielen Leserinnen und Lesern erscheint das Layout der
Zeitschrift inzwischen zu traditionell, das digitale Angebot ausbaufähig und
nicht komfortabel genug. Auch darauf reagieren wir. Die Druckausgabe der HZ
wird ab Mitte 2012 in einem überarbeiteten Layout erscheinen, das
übersichtlicher und leserfreundlicher gestaltet ist. Darüber hinaus wird das
digitale Angebot der HZ beträchtlich erweitert: Ebenfalls ab Mitte 2012 können
die Leser ein digitales Archiv nutzen, in dem sämtliche in der HZ erscheinenden
Rezensionen einzeln recherchiert und heruntergeladen werden können. Sowohl
Aufsätze als auch Rezensionen werden wir unseren Abonnenten bereits vor
Erscheinen der Printausgabe online zur Verfügung stellen. Ein weiterer Service,
den wir als Pilotprojekt mit einer Universitätsbibliothek im kommenden Jahr starten
werden, ist die „HZ online“ in einem für Tablets und Smartphones optimierten Format.
Perspektivisch wird dieser Service allen Abonnentinnen und Abonnenten der HZ
zur Verfügung stehen. Eine neu gestaltete HZ-Website, die neben der
Online-Ausgabe zusätzliche Angebote und Informationen zur Zeitschrift enthält, wird
ab Sommer dieses Jahres das digitale Angebot abrunden.

 

Mit Erscheinen der HZ-Ausgabe 295/1 im Sommer 2012 wird
die optische und technische Umgestaltung abgeschlossen sein. Wir wollen die
Gelegenheit des Historikertags in Mainz nutzen, um den dort versammelten
Historikerinnen und Historikern die „neue“ HZ vorzustellen. Dazu laden wir
unsere Leserinnen und Leser jetzt schon herzlich ein!

 

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