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Schlussbericht der Historikerkommission der Republik Österreich

Schlussbericht der Historikerkommission der Republik Österreich
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Bd. 1
Clemens Jabloner, et al.

Schlussbericht der Historikerkommission der Republik Österreich

Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich

2003. 520 S., broschiertISBN 978-3-486-56744-1

€ 29,80 incl. VAT, free shipping

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Die Historikerkommission der Republik Österreich wurde 1998 mit dem Mandat eingesetzt: "Den gesamten Komplex Vermögensentzug auf dem Gebiet der Republik Österreich während der NS-Zeit sowie Rückstellungen bzw. Entschädigungen (sowie wirtschaftliche oder soziale Leistungen) der Republik Österreich ab 1945 zu erforschen und darüber zu berichten". Nach rund vierjähriger Tätigkeit veröffentlicht die international zusammengesetzte Kommission nun in 53 Berichten die Ergebnisse der einzelnen Forschungsprojekte und Gutachten.
Im Schlussbericht werden im ersten Teil die verschiedenen Aspekte des Vermögensentzugs entlang der davon betroffenen Gruppen, allen voran der Jüdinnen und Juden, ebenso wie entlang der entzogenen Vermögenskategorien (Unternehmen, Liegenschaften, Wohnungen, Mobilien, Konten, Wertpapiere) behandelt. Der zweite Teil ist dem Zeitraum nach 1945 gewidmet und stellt politische, ökonomische und juristische Aspekte der Rückstellungen und Entschädigungen im historischen Kontext dar. Der umfangreiche und detaillierte Schlussbericht der Historikerkommission macht deutlich, dass keine einfachen Antworten zu finden sind.  

"Mit ihrem Schlussbericht kann die Historikerkommission einen eindrucksvollen Beweis ihrer intensiven Forschungstätigkeit vorlegen."
Harald Wixforth in: sehepunkte 5 (2005), Nr. 1

"Die österreichische Historikerkommission hat einen Bericht, die größte Dokumentation der jüngeren Geschichte unserer Republik, vorgelegt. Mehr als hundert Fachleute haben in fünfjähriger Arbeit auf 14.000 Seiten eine Bestandsaufnahme vorgenommen, für die man dankbar sein muß, auch wenn sie schmerzvoll ist."
Kurt Scholz, Restitutionsbeauftragter der Stadt Wien, in: Die Presse am 26.02.2003

Brigitte Bailer-Galanda

Brigitte Bailer-Galanda, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Umgang der Republik Österreich mit der NS-Vergangenheit, insbesondere Maßnahmen für die NS-Opfer, Widerstand und Verfolgung 1938-1945, Rechtsextremismus nach 1945, bes. Holocaust-Leugnung. Publikationen: jüngst: Die Entstehung der Rückstellungs- und Entschädigungsgesetzgebung Die Republik Österreich und das in der NS-Zeit entzogene Vermögen. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich. Bd. 3. Wien-München 2003.

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Eva Blimlinger

Eva Blimlinger, Historikerin und Beamtin, externe Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien, Salzburg, Klagenfurt und für angewandte Kunst, seit 1999 Forschungskoordinatorin der Historikerkommission, Publikationen zu Alltags- und Frauengeschichte, seit 1986 Mitarbeit in Bildungs- und Forschungsprojekten, Zahlreiche Publikationen, u.a. Heinz Blaumeiser, Eva Blimlinger, Alle Jahre wieder. Weihnachten zwischen Kaiserzeit und Wirtschaftswunder. Bd. 25 der Reihe "Damit es nicht verlorengeht...." Hg.v. Michael Mitterauer und Peter Paul Kloß, Böhlau Verlag, Wien, Köln 1993. Mitherausgeberin der Veröffentlichungen der Historikerkommission.

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Georg Graf

Georg Graf, Dr. iur, Univ.Prof. M.A. (Chicago), geb. 1962 in Wien, Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie in Wien und Chicago; nach Praxis in einer Wiener Anwaltskanzlei Universitätsassistent in Wien und Salzburg; Habilitation 1994 mit der Arbeit "Vertrag und Vernunft"; 1998 bis 2003 Ständiger Experte der Historikerkommission; seit 2001 Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Salzburg, Leiter der Abteilung für Bank- und Kapitalmarktrecht.

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