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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution

Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Bd. 20/1
Gabriele Anderl, Dirk Rupnow

Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution

Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges 1

2004. 384 S., broschiertISBN 978-3-486-56784-7

€ 54,80 incl. VAT, free shipping

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Schlagworte: Nationalsozialismus, Juden, Zentralstelle für jüdische Auswanderung, Österreich

Die vorliegende Publikation erörtert die Rolle und Funktion der Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Am 20. August 1938 wurde durch einen Erlass des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich, Josef Bürckel, die "Zentralstelle für jüdische Auswanderung gegründet", und Adolf Eichmann wurde ihr Leiter. Die Einrichtung der Zentralstelle kann wohl nicht als originäre Idee Eichmanns betrachtet werden, auch wenn dieser immer wieder diesen Eindruck zu erwecken suchte. Die Zentralstelle führte jedoch die verschiedenen vorliegenden Konzepte der Auswanderung und letztlich Ermordung der Juden und Jüdinnen auf perfekte und für die weiteren Entwicklungen entscheidende Weise zusammen.

Gabriele Anderl

Gabriele Anderl, Dr. phil (Projektleiterin) geboren in Salzburg, Studium an der Universität Wien; Zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen auf dem Gebiet der Zeitgeschichte, u. a. Gescheiterte Flucht (mit Walter Manoschek), Wien 2001. Forschungsschwerpunkte: NS-Zeit, Judenverfolgung, Oral History, Flüchtlingspolitik. Käthe-Leichter-Preis für Historikerinnen. Lebt als freie wissenschaftliche Autorin und Journalistin in Wien.

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Dirk Rupnow

Dirk Rupnow, geboren in Berlin, lebt und arbeitet als Historiker und Kulturwissenschaftler in Wien, derzeit Visiting Research Scholar am History Department der Duke University (Durham, N.C.). Promotion mit einer Arbeit über "Vernichten und Erinnern. Spuren nationalsozialistischer Gedächtnispolitik". Veröffentlichungen u. a.: Täter - Gedächtnis - Opfer. Das "Jüdische Zentralmuseum" in Prag 1942-1945, Wien 2000.

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