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Das 19. Jahrhundert als Mediengesellschaft

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Ateliers des Deutschen Historischen Instituts Paris, Bd. 4
Jörg Requate (Hrsg.)

Das 19. Jahrhundert als Mediengesellschaft

2009. 196 S., 25 Abbildungen, schwarz/weiß, broschiertISBN 978-3-486-59140-8

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Schlagworte: Öffentlichkeit, Deutschland, Frankreich, Kommunikation

Vom 19. Jahrhundert als einer Mediengesellschaft zu sprechen, erscheint als ein Anachronismus. Der Begriff sucht den Bedeutungsgewinn und die Diversifizierung der Medien in der Gegenwart zu erfassen und damit nicht zuletzt heutige von früheren Gesellschaften abzugrenzen. Die Annahme, dass Medien in früheren Gesellschaften nicht ebenfalls eine zentrale und spezifische Rolle zukam, wäre jedoch irrig. So war das 19. Jahrhundert nicht nur vom Aufstieg ein Vielzahl einstmals neuer Medien geprägt, sondern auch dadurch, dass sich die Gesellschaft über öffentliche und mediale Kommunikation erst konstituierte und ausdifferenzierte. Der Band macht es sich zur Aufgabe, ineinander greifende zentrale mediale und gesellschaftliche Entwicklungen für Deutschland und für Frankreich in einer übergreifenden wie vergleichenden Perspektive vorzustellen.
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"Es gilt ein Buch anzuzeigen, das sehr gut gedacht und insgesamt auch gut gemacht ist (...)." Rudolf Stöber, Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 97. Bd., Heft 3, 2010
"...ein Glücksfall für die Kommunikations- wie für die Medienwissenschaft." Dr. Gunter Reus, Rkm-Journal, 20.12.2011

Jörg Requate (Herausgeber)

Jörg Requate ist Privatdozent an der Universität Bielefeld.

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