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1977

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Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland
Horst Möller, Klaus Hildebrand, Gregor Schöllgen (Hrsg.)

1977

2008. LXXXV, 1968 S., in 2 Teilbänden, Leinen gebundenISBN 978-3-486-58338-0

€ 138,00 inkl. MwSt., versandkostenfrei

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Schlagworte: Zeitgeschichte, Edition, Bundesrepublik Deutschland, Außenpolitik

1977, im "Deutschen Herbst", wurde der RAF-Terrorismus auch außenpolitisch zur zentralen Herausforderung der Bundesrepublik: Die Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer und der Lufthansa-Maschine "Landshut" nach Mogadischu erforderten ein umfassendes, hier erstmals aus amtlichen Quellen dokumentiertes Krisenmanagement. Die Übernahme eines nichtständigen Sitzes im UNO-Sicherheitsrat brachte Bonn neue Aufgaben auf globaler Ebene, insbesondere bei den Konflikten im südlichen Afrika. Im transatlantischen Verhältnis führten die Kontroverse um die Neutronenbombe, das Nuklearabkommen mit Brasilien sowie die Behandlung von Menschenrechtsfragen zu Irritationen gegenüber der neuen Carter-Administration. Auf den MBFR-Verhandlungen in Wien und der KSZE-Folgekonferenz in Belgrad wurden Wege aus der drohenden Stagnation im Ost-West-Verhältnis gesucht.

"Die Edition der AAPD erschließt eine wissenschaftliche Goldgrube, aus der die Geschichtsschreibung in Forschung und Lehre, von der Seminararbeit bis zur Monografie, reiches Kapital schlagen kann - und sich dabei stets bewusst sein sollte, auf welcher Leistung an editorischer Grundlagenforschung sie beruht." Andreas Rödder, Sehepunkte 15.4.2010
"Die Akten zur Auswärtigen Politik 1977 lesen sich streckenweise wie ein Politthriller. Ein größeres Lob kann man einer wissenschaftlichen Studie wohl kaum aussprechen." Susanne Kailitz, Das Parlament, 28.7.2008
"Bessere Informationen über die bundesdeutsche Außenpolitik als in dieser Aktenedition gibt es nicht." Michael Wolffsohn, Die Welt, 12.04.2008

Horst Möller (Herausgeber)

Horst Möller (Herausgeber)

Horst Möller, gebohren 1943, em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München, war bis 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin.

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Klaus Hildebrand (Herausgeber)

Klaus Hildebrand (Herausgeber)

Klaus Hildebrand, geboren 1941 in Bielefeld, ist emeritierter Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn.

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Gregor Schöllgen (Herausgeber)

Gregor Schöllgen, geboren 1952 in Düsseldorf, ist seit 1985 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen und leitet dort das Zentrum für Angewandte Geschichte (ZAG). Er ist u.a. Mitherausgeber des Nachlasses von Willy Brandt sowie Autor zahlreicher Bücher zur Zeitgeschichte, darunter der ersten aus den Quellen gehobenen Gesamtdarstellung der deutschen Außenpolitik: "Jenseits von Hitler. Die Deutschen in der Weltpolitik von Bismarck bis heute" (2005).

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Tim Geiger

Tim Geiger

Tim Geiger, geboren 1972, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin bei der Edition "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland".

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Matthias Peter

Matthias Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Akten des Auswärtigen Amts des Instituts für Zeitgeschichte, München-Berlin.

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Zusatzmaterial

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