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1979

1979
Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland
Horst Möller, Klaus Hildebrand, Gregor Schöllgen (Hrsg.)

1979

1., Band 1:S. I- LXXXVIII, 1-950, Band 2: S. 951-2.128 2010. LXXXVIII, 2128 S., in 2 Teilbänden, Leinen gebundenISBN 978-3-486-59191-0

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Schlagworte: Zeitgeschichte, Bundesrepublik Deutschland, Außenpolitik, Edition

Das Jahr 1979 stand im Zeichen krisenhafter und den Weltfrieden bedrohender Entwicklungen: Im Februar übte China militärische Vergeltung für die Besetzung Kambodschas durch Vietnam. Die Revolution im Iran zwang den Schah ins Exil und ermöglichte die Rückkehr von Ayatollah Khomeini. Die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran zeigte die Grenzen diplomatischer Bemühungen auf. Über die Umsetzung des Friedens von Camp David entbrannte im Nahen Osten eine heftige Kontroverse. Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan am Jahresende belastete das Ost-West-Verhältnis. Auf dem Gebiet der Rüstungskontrolle wurde die Unterzeichnung des SALT-II-Vertrags begleitet von der weiteren Stationierung auf Westeuropa gerichteter sowjetischer Mittelstreckenraketen. Zusammen mit den USA warb Bonn für eine Strategie von Verhandlungen und Nachrüstung, die im NATO-Doppelbeschluss vom 12. Dezember ihren Ausdruck fand.

"in exzellenter Manier wurde sowohl editionstechnisch als auch quellenkommentierend gearbeitet. Die Forschung darf sich glücklich schätzen, über ein so sorgfältig bearbeitetes Dokumentationswerk zu verfügen." Michael Gehler, sehepunkte.de
"...ist einmal mehr eine technisch wie auch von der Kommentierung der Quellen her einwandfreie Edition vorgelegt worden, die die so oft geforderte inhaltsbezogene Gesamtbewertung der Dokumente eigentlich überflüssig macht." Stefan Fröhlich, Das Historisch-Politische Buch, Heft 1/2011

Horst Möller (Herausgeber)

Horst Möller (Herausgeber)

Horst Möller, gebohren 1943, em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München, war bis 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin.

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Klaus Hildebrand (Herausgeber)

Klaus Hildebrand (Herausgeber)

Klaus Hildebrand, geboren 1941 in Bielefeld, ist emeritierter Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn.

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Gregor Schöllgen (Herausgeber)

Gregor Schöllgen, geboren 1952 in Düsseldorf, ist seit 1985 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen und leitet dort das Zentrum für Angewandte Geschichte (ZAG). Er ist u.a. Mitherausgeber des Nachlasses von Willy Brandt sowie Autor zahlreicher Bücher zur Zeitgeschichte, darunter der ersten aus den Quellen gehobenen Gesamtdarstellung der deutschen Außenpolitik: "Jenseits von Hitler. Die Deutschen in der Weltpolitik von Bismarck bis heute" (2005).

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Zusatzmaterial

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