Adel in der Frühen Neuzeit
Adel in der Frühen Neuzeit
1993. X, 153 S., broschiertISBN 978-3-486-55742-8
€ 19,80 inkl. MwSt.
Derzeit nicht lieferbar
Rudolf Endres richtet in seinem Lehrbuch seinen Blick besonders auf die Bedeutung des Adels in den Landständen. So stellt er die Reichsgrafen und den Niederadel dar, also die freie Reichsritterschaft und den landsässigen Adel in den größeren Territorien, in den österreichisch-böhmischen Erblanden, in Brandenburg-Preußen, in Sachsen, in Bayern, in Westphalen und am Niederrhein. Dabei stehen Fragen der "standesmäßigen Nahrung" im Mittelpunkt; die Bedeutung der Grundherrschaft und Gutsherrschaft wird aufgezeigt; die Rolle des Adels in der landesfürstlichen Bürokratie, im Militärwesen und in der Reichskirche wird diskutiert.
"Mit beeindruckender Klarheit hat Rudolf Endres in der Untersuchung den aktuellen Forschungsstand und die unterschiedliche thematische Dichte der neueren Arbeiten resümiert und dem Leser die bestehende Quellenproblematik vor allem für die ehemals brandenburgischen Kernprovinzen anschaulich vor Augen geführt." Bernd R. Kroener in Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
"Die historische Adelsforschung trägt hier auch einer sozialgeschichtlichen Sichtweise Rechnung. Vermehrte Aufmerksamkeit findet unter anderem die vertikale Mobilität, also der soziale Auf- und Abstieg zwischen Bürgertum und Adel sowie innerhalb des Adels selbst. Der Autor versteht es hier wie bei allen anderen behandelten Einzelfragen, dem Leser in komprimierter Form Zugang zu einem komplexen Gebiet zu verschaffen, ihn an den aktuellen Forschungsstand heranzuführen und den Appetit auf weiterführende Forschungen zu wecken." René Pahud de Mortanges in Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte
Rudolf Endres
Rudolf Endres ist em. Professor für Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Bayreuth.
Alle Titel dieser Person anzeigen
