Alle Themengebiete

Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien

Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien
bibliothek altes Reich, Bd. 5
Stephan Wendehorst (Hrsg.)

Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien

Herrschaftsmanagement jenseits von Staat und Nation

2013. ca. 200 S., gebundenISBN 978-3-486-57911-6

ca. € 39,80 inkl. MwSt., versandkostenfrei

In Vorbereitung, geplant für 11/2012

Schlagworte: Römisch-Deutsches Reich, Imperium, Altes Reich

Ausgangspunkt der Diskussion über imperiales Herrschaftsmanagement ist die Arbeitshypothese, dass es sich bei einem "Imperium" um ein Politik- und Gesellschaftsmodell handelt, dessen Integrationsleistung weder auf der "Verstaatung" von Herrschaft beruht d.h. der zunehmenden Monopolisierung von Herrschaftsrechten, wie sie für den klassischen, nach Souveränität nach außen wie nach innen strebenden Territorialstaat charakteristisch ist , noch auf einer Vereinheitlichung der Bevölkerung. "Imperiale" Mechanismen der Integration zeichnen sich dagegen dadurch aus, dass sie einen Ausgleich von Einheit und Differenz herstellen, ohne letztere zu beseitigen bzw. ersterer zu unterwerfen. Im Sinn einer neuen Politikgeschichte können die Kategorien der Imperienforschung für die Erforschung des Römisch-Deutschen Reichs genutzt werden. Die Ergebnisse überraschen, sowohl hinsichtlich der Geschichte des Alten Reichs als auch der Imperienforschung, die das Alte Reich bislang ausgeklammert hat.

Stephan Wendehorst (Herausgeber)

Stephan Wendehorst ist leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und derzeit an die Historische Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beurlaubt.

Alle Titel dieser Person anzeigen

Zusatzmaterial

Buchinformation