Armut und Reichtum in der Geschichte Österreichs
Armut und Reichtum in der Geschichte Österreichs
2010. 238 S., broschiertISBN 978-3-486-58942-9
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Der Sammelband knüpft an aktuelle Diskussionen an: Wann galt wer weshalb als "arm" bzw. "reich"? Welche Veränderungen können wir diesbezüglich vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart feststellen? Hat die Industrielle Revolution tatsächlich eine neue Armut hervorgebracht - oder nicht vielmehr historisch erstmals die Überwindung massenhafter Ressourcenknappheit? Wie verschoben sich durch den Ersten Weltkrieg, die Weltwirtschaftskrise, das NS-Regime und den Zweiten Weltkrieg die Dimensionen von "Armut" und "Reichtum"?
Ernst Bruckmüller: Pauperismus und ländliche Armut im 19. Jh.
Gerhard Jaritz: "Armut" im Spätmittelalter
Helmut Bräuer: Armut in der frühen Neuzeit - Sachsen und Österreich im Vergleich
Sabine Veits-Falk: Armut an der Wende zum Industriezeitalter
Alfred Damm: Das Spital in Weitersfeld - Ein Beispiel für herrschaftliche Armenversorgung 1669-1850
Hannes Stekl: Wohlstand und Reichtum in der späten Habsburgermonarchie
Gerhard Melinz: Erwerbslosigkeit und Armut im Spannungsfeld sozial- und armutspolitischer Strategien in Österreich (1920-1938)
Peter Melichar: Alter und neuer Reichtum in der Zwischenkriegszeit
Gudula Walterskirchen: Armut und Reichtum im Adel im 20. Jahrhunderts
Martin Schenk: Die Armutsproblematik der Gegenwart
"Der Gewinn des vorliegenden Bandes liegt in der erstmals umfangreichen Bearbeitung des Quellenmaterials zum Thema Armut und Reichtum in Österreich." Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Heft 3/2011
Ernst Bruckmüller (Herausgeber)
Ernst Bruckmüller ist Universitätsprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien, Leiter des Instituts für Österreichkunde sowie des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Geschichte des ländlichen Raumes, k.M. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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