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Elite

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Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, Bd. 28
Morten Reitmayer

Elite

Sozialgeschichte einer politisch-gesellschaftlichen Idee in der frühen Bundesrepublik

2009. 628 S., 6 Tabellen, schwarz/weiß, gebundenISBN 978-3-486-58828-6

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Schlagworte: Sozialgeschichte, Intellektuelle, Bundesrepublik Deutschland, Ideengeschichte, Elite

"Elite" einmal nicht politisch-publizistisch, sondern (sozial)wissenschaftlich fundiert betrachtet

Das Buch untersucht, weshalb der Elite-Begriff erst nach 1945 in Deutschland eine tragende Rolle zur Beschreibung der politisch-sozialen Ordnung spielte. "Elite" wird dabei als eine bestimmte Form des Meinungswissens über die Ordnung der Gesellschaft verstanden, das im Wesentlichen auf vier Annahmen basiert: 1. Jede Gesellschaft zerfällt in die Elite und die Nicht-Elite. 2. Die Elite bildet den (einzig) relevanten Teil einer Gesellschaft. 3. Eliten werden sozial wirksam durch die Herstellung eines Konsenses, nicht durch Unterwerfung. 4. Elite-Mitglieder werden in Systemen der Leistungsauslese unter Konkurrenzbedingungen ausgewählt. Damit wurde der westdeutschen Gesellschaft genau die stabile politisch-ideelle Ordnung gegeben, die den politischen Systemen seit 1871 fehlte.

Morten Reitmayer

Morten Reitmayer

Morten Reitmayer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier.

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