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Der Fall Nicolas Fouquet

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Pariser Historische Studien, Bd. 96
Christine Howald

Der Fall Nicolas Fouquet

Mäzenatentum als Mittel politischer Selbstdarstellung 1653-1661

2011. X, 283 S., 42 Abbildungen, schwarz/weiß, gebundenISBN 978-3-486-59771-4

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Schlagworte: Grand siècle, Frankreich, Nicolas, Fouquet

Als Nicolas Fouquet 1661 über Nacht vom obersten Finanzminister zum ersten Staatsgefangenen wurde, stürzte nicht nur einer der mächtigsten Politiker des Landes, sondern auch der innovativste Mäzen des Grand Siècle. Wie kein anderer hatte es Fouquet verstanden, seine Kunstförderung in den Dienst seiner politischen Karriere zu stellen. Nach dem Sturz Fouquets übernahm Ludwig XIV. nicht nur die Bauherren, Künstler und Poeten seines Finanzministers, sondern auch das in der Schlossanlage Vaux-le-Vicomte verwirklichte Konzept der politischen Selbstinszenierung. Die von Nicolas Fouquet zwischen 1653 und 1661 entwickelte Form der Selbstdarstellung beeinflusste auf diese Weise Frankreich und Europa nachhaltig.
Christine Howald stellt das künstlerische Gesamtkonzept von Vaux-le-Vicomte ins Zentrum ihres Buches. Aus diesem Blickwinkel zeichnet die Autorin erstmals das enge Zusammenspiel von Fouquets Mäzenatentum und seiner politischen Laufbahn im Detail nach.

Christine Howald

Christine Howald

Christine Howald, geboren 1975, lebt in Peking und arbeitet derzeit an dem Forschungsprojekt "Colonial Entertainment and Chinese apocalypse".

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