Geschlechtersoziologie
Geschlechtersoziologie
Theoretische Zugänge zu einer vertrackten Kategorie des Sozialen
2012. ca. 354 S., broschiertISBN 978-3-486-58639-8
ca. € 34,80 inkl. MwSt., versandkostenfrei
In Vorbereitung, geplant für 07/2012
Ein umfassender Einblick in die zentralen Theorien zur Geschlechtersoziologie.
In frühen Texten zur Soziologie gilt die Geschlechtertrennung als Grundpfeiler sozialer Ordnung und Gesellschaft als ein Naturverhältnis. Nicht zuletzt im Aufeinandertreffen von Frauenbewegungen und Soziologie bildeten sich schon mit den Klassikern sehr verschiedene (theoretische) Umgangsweisen mit der Kategorie Geschlecht aus, die das Verhältnis von Natur und Gesellschaft neu und unterschiedlich erfassten. In der weiteren Entwicklung rückte immer mehr die Geschlechtertrennung als solche ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei haben sich die Linien in Richtung eines genuin soziologischen Zugangs verschoben, in dem ‚Natur’ als kulturell gedeutete ihren Platz findet, aber der Analyse nicht vorgelagert sein kann.
Die Autorinnen zeigen auf, wie Geschlecht in der Soziologie thematisiert wurde, welche Möglichkeiten die Soziologie bietet, Geschlecht zum Gegenstand statt zum Ausgangspunkt oder Medium von Analysen zu machen und an welche Grenzen wir stoßen, wenn wir die Paradoxie von Gleichheit und Differenz aufzubrechen versuchen.
Regine Gildemeister

Prof. Dr. Regine Gildemeister hat den Lehrstuhl für "Soziologie der Geschlechterverhältnisse" an der Universität Tübingen inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Modi sozialer Konstruktion von Geschlecht in Beruf, Organisation, Lebenslauf und Biographie sowie empirische (qualitative) Analysen zu Interaktion und Geschlecht.
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Dr. Katja Hericks ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Geschlechtersoziologie an der Universität Potsdam. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Modi der sozialen Konstruktion von Geschlecht, Mikrosoziologie, Organisationssoziologie und Qualitative Methoden
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