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Historiker über die Historische Zeitschrift

"For historians across the field of European history, the Historische Zeitschrift represents the gold standard of periodical publishing in the field. The HZ is not just the most established national expression of a great historiographical tradition, but also a crucial forum for the most controversial and important contemporary debates in Germany, Europe and the wider world. Throughout its long history it has not merely reflected but also shaped and driven transformations in the discipline, all the while maintaining an exemplary commitment to exemplary source work, fair critical practice and good writing. Today, its combination of excellent articles from German and international scholars with high quality review articles and a reviews section of outstanding breadth and comprehensiveness make the Historische Zeitschrift an indispensable tool of research and professional formation."
Christopher Clark, Cambridge

"As the first scholarly journal in History, the Historische Zeitschrift has been a beacon for its many successors in other languages. Initially representing the then predominant genres of political and intellectual history, it later opened its pages to the many new approaches to historical writing, thus encouraging a rich diversity of scholarship that has been the more recent hallmark of an academic discipline the HZ began to foster 150 years ago."
Volker Berghahn, New York

"Der Prozeß der Spezialisierung in der Forschung ist unvermeidbar. Die Fachzeitschriften folgen ihm. Kein neuer Forschungsbereich ohne eine neue Fachzeitschrift. Die Forschungsdynamik bildet sich in der Vielfalt der Fachzeitschriften ab. Auch in der Geschichtswissenschaft. Um so wichtiger sind Zeitschriften, die sich dem gesamten Fach widmen. Nur in ihnen wird die Einheit des Fachs über alle inneren Parzellierungen hinweg sichtbar. In der deutschen Geschichtswissenschaft erfüllt diese Aufgabe die Historische Zeitschrift. Darin liegt ihre Modernität. Wenn es die Historische Zeitschrift nicht seit 150 Jahren gäbe, müßte sie heute erfunden werden."
Dieter Langewiesche, Tübingen

"Ich schätze die Historische Zeitschrift als das einzige deutsche Periodicum, das dem Anspruch und der Realität nach die 'gesamte' Geschichte repräsentiert und damit die gefährdete Einheit des Faches in Forschung und Lehre fördert. Sie ermöglicht dem Spezialisten, sich rechtzeitig von neuen Entwicklungen in benachbarten historischen Disziplinen anregen zu lassen, und zwar in eindrucksvoller internationaler Breite. Bei der Frage begabter Nachwuchswissenschaftler/innen, welche Zeitschrift sie privat abonnieren sollten, habe ich neben dem führenden Organ meines Teilfaches immer die Historische Zeitschrift genannt."
Michael Borgolte, Berlin

"Eine Zeitschrift, die schon aus ihrer Gründungszeit mit dem Ansehen großer Geschichtswissenschaft verbunden ist: ein Ansehen, zu dem sie selbst beigetragen hat und weiterhin beiträgt, gegen alle Moden und Zweifel mutig an der Ganzheit der Geschichte festhaltend und - so elementar wie ihr Name vorgibt - Geschichte und Geschichtswissenschaft aus jeder Perspektive in den Blick nehmend: in speziellen Untersuchungen, in groß geschnittenen Fragen, in anspruchsvollen Sammelbesprechungen neuer historischer Literatur."
Arnold Esch, Rom

"Die HZ repräsentiert unter den deutschsprachigen geschichtswissenschaftlichen Zeitschriften das Fach von der Antike bis zur Gegenwart in seiner ganzen Breite, das gilt gleichermaßen für die Beiträge wie für den Rezensionsteil. Die zeitliche und thematische Ausgewogenheit der HZ macht eine ihrer Stärken aus.
Die den Rezensionen vorgeschaltete Leitbesprechung 'Neue historische Literatur' ist eines der wichtigen Diskussionsforen für neue methodische und thematische Ansätze in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft.
Die seit 1971 erscheinenden und mittlerweile schon zu einer stattlichen Reihe angewachsenen 'Beihefte' ergänzen und vertiefen durch ihre Konzentration auf je einen aktuellen Forschungsschwerpunkt die in den Beiträgen der HZ aufgegriffenen Themen und markieren wichtige Etappen im Fortschreiten der Geschichtswissenschaft."
Peter Blickle, Saarbrücken

"Historische Zeitschrift captures the full slate of historical research in Germany. Its academic standards and intellectual integrity add tremendously to the reception of German scholarship overseas. It is a landmark journal for the study of history."
Hans Beck, Montreal

"Die Historische Zeitschrift hat mich seit dem Beginn meines Geschichtsstudiums begleitet. Es gibt kaum ein anderes wissenschaftliches Organ, dem es angesichts der zunehmenden Ausdifferenzierung der historischen Teildisziplinen weiterhin gelingt, immer wieder grundlegende, epochenübergreifend wichtige Themen zu reflektieren, zentrale Fragen auf den Punkt zu bringen, die Ausgewogenheit zwischen allgemeiner Verständlichkeit und diffiziler Spezialforschung zu wahren und dabei stets gut lesbare Texte hoher wissenschaftlicher Qualität zu präsentieren. Man kann nur hoffen, dass dies auch in Zukunft weiterhin so bleibt".
Mischa Meier, Tübingen

"Die 150-Jahrfeier der HZ lädt zu Vergleichen mit anderen Organen ähnlicher Orientierung ein. Die HZ erreichte dank ihrer nationalen und universalen Ausrichtung ein Ziel, das in anderen Ländern höchstens zu erstreben, aber kaum zu erreichen war.
So auch in der Schweiz, deren nationaler Historiker Johannes von Müller mit seinen 'Geschichten Schweizerischer Eidgenossenschaft' in einem Gewaltmarsch zwar das Spätmittelalter erreichte, die Fortsetzung aber anderen Darstellern überlassen musste. Was die Vollendung erschwerte, war die Mehrsprachigkeit des Landes ebenso wie das Fehlen historischer Lehrstühle und Seminarien an den Hochschulen. Immerhin nannte die Schweiz um die Jahrhundertwende in Jacob Burckhardt den damals wohl grössten Historiker deutscher Sprache ihr eigen. Aber er war und blieb ein genialer Einzelgänger, denkbar ungeeignet zur Begründung und Leitung einer Fachzeitschrift, wenn er auch deren Nutzen im stillen einsah. So gab es wohl kleinere geschichtswissenschaftliche Organe regionaler oder konfessioneller Ausrichtung, aber kaum solche von übergreifender Bedeutung. Aus diesem Grunde anvertrauten schweizerische Historiker ihre Arbeiten lieber der HZ als einem kantonalen Organ von geringer Reichweite. Das galt auch für den damaligen Zürcher Privatdozenten Eduard Fueter, der seinen Aufsatz 'Guicciardini als Historiker', Vorspann seiner herausragenden 'Geschichte der neueren Historiographie' (München und Berlin 1911), in der HZ publizierte (HZ 100/1908, S. 486ff.).
Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Zusammenarbeit deutscher und schweizerischer Historiker ihren Fortgang, vor allem dank der Mitwirkung des Basler Historikers Edgar Bonjour und anderer Kollegen. Die HZ hat dabei ihre wertvolle Hilfestellung geleistet."
Peter Stadler, Zürich