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Medien in der Frühen Neuzeit

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Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 85
Andreas Würgler

Medien in der Frühen Neuzeit

2009. XII, 174 S., 4 Abbildungen, schwarz/weiß, broschiertISBN 978-3-486-55078-8

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Schlagworte: Aufklärung, Reformation, Buchdruck, Frühe Neuzeit, Lehrbuch

Standardwerk zur Mediengeschichte der Frühen Neuzeit

Am Beginn der Neuzeit läuten bahnbrechende Erfindungen im Buchdruck eine Medienrevolution ein, die die historische Entwicklung Europas bis zur Französischen Revolution prägte. Die neuen Bild- und Textdruckverfahren ermöglichten bald massenhafte Verbreitung von Information. Der komplexe Verbund mündlicher, schriftlicher und insbesondere gedruckter Medien - von Flugschrift, Kalender und Flugblatt über Buch, Zeitung und Zeitschrift bis zu Druckgraphik und Kartendruck - zählen zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Reformation und die wissenschaftliche Revolution wie auch für die Aufklärung und die Entstehung einer politischen Öffentlichkeit. Andreas Würgler gibt einen Überblick über die Trends und Tendenzen der interdisziplinären historischen Medienforschung, die von technik-, gattungs- und kulturgeschichtlichen bis zu wirtschafts-, sozial- politikgeschichtlichen Aspekten reichen. Seine thematisch gegliederte Bibliographie bietet Orientierung für die eigene Forschung.

"Das Buch ist sehr aktuell und weist eine sehr breite Bibliographie auf." Prof. Dr. Christina Lutter, Universität Wien
"Andreas Würgler schreibt in gewohnt souveräner Manier ein genau auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnittenes Lehrbuch über den (frühen) Beginn des Medienzeitalters. Ich werde das Buch meinen Studierenden empfehlen und als prüfungsrelevanten Stoff in meiner Vorlesung einsetzen." Dr. André Krischer, Univ. Münster
"Kompetente und übersichtliche Darstellung zur Geschichte der Druckmedien in der Frühen Neuzeit." Dr. Thomas Weller, IEG Mainz
"Das Buch bietet eine sehr kompetente Einführung in die Geschichte der Druckmedien der Frühen Neuzeit" Prof. Dr. Joachim Eibach, Universität Bern

"Andreas Würglers Handbuch ist für die "Enzyklopädie deutscher Geschichte" ein großer Gewinn. Es löst ein längst überfälliges Projekt ein, und das nicht nur deswegen, weil die letzten Überblicksdarstellungen zum Thema bereits älteren Datums sind. Besonders wertvoll ist vielmehr die entscheidende wie erfrischende Erweiterung des Gegenstandsbereichs, die mehr ist als lediglich eine Verdichtung vorheriger Entwürfe. Denn Würgler beschreibt die Druckmedien der Frühen Neuzeit als konstitutiv nicht nur für deren Textkultur, sondern ebenso für eine gleichberechtigte Bildkultur der Epoche. Der Band löst so einen zeitgemäßen, da interdisziplinären Zugriff auf das komplexe Thema gelungen ein und bereitet das Ganze profund informiert und gut lesbar auf. Als Einführung in die Medienepoche empfiehlt sich der Titel als Standardlektüre." Flemming Schock, H-Soz-u-Kult, 26.11.2009
"In deutscher Sprache ist es für die Frühe Neuzeit - und damit für das Verständnis aller späteren Entwickungen im deutschsprachigen Raum - das Beste, was man derzeit bekommen kann. Auch in der Reihe "Enzyklopädie deutscher Geschichte" gehört es eindeutig zu den Lichtblicken: gut recherchiert, gut gegliedert und gut lesbar, auf die Bedürfnisse des Lesers hin zugeschnitten." Wolfgang Behringer, Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 97. Bd., Heft 2 2010
"Insgesamt gesehen, hat Andreas Würgler die Aufgabe, die Mediengeschichte der Frühen Neuzeit darzustellen, gut gemeistert. Seine Ausführungen weisen die für die EDG nötige und typische Sachkompetenz auf und informieren den Leser zum Einstieg aufs Beste. (...) Der der EDG eigene Dreischritt von Überblickdarstellung, Skizzierung der Forschungslage und Lektüreempfehlungen hat sich in Andreas Würglers Band zu den Medien in der Frühen Neuzeit wieder vollauf bewährt. Zur schnellen Information oder auch zum Einstieg ist diese Arbeit uneingeschränkt zu empfehlen." Christoph Galle, Ebernburg-Hefte, 44/ 2010

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Andreas Würgler

Andreas Würgler, geboren 1961, ist Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Bern.

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