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Politische Geschichte Ungarns von 1985 bis 2002

Politische Geschichte Ungarns von 1985 bis 2002
Südosteuropäische Arbeiten, Bd. 132
Andreas Schmidt-Schweizer

Politische Geschichte Ungarns von 1985 bis 2002

Von der liberalisierten Einparteienherrschaft zur Demokratie in der Konsolidierungsphase

2007. 484 S., Leinen gebundenISBN 978-3-486-57886-7

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Schlagworte: Politik, Zeitgeschichte, Ungarn

Andreas Schmidt-Schweizer legt eine "klassische" politikgeschichtliche Untersuchung der Schlüsselereignisse -prozesse vor, die das politische System Ungarns und den ungarischen Alltag in den zwei Jahrzehnten der "Wende" geprägt haben. Der Zeitraum des Übergangs von der autoritär-paternalistischen Einparteienherrschaft János Kádárs zur pluralistischen Demokratie lässt sich in die Phasen Liberalisierung, Demokratisierung und Konsolidierung unterteilen. In diesem analytischen Rahmen fragt Schmidt-Schweizer vor allem nach den spezifischen Leistungen bzw. Fehlleistungen der Akteure, d. h. der Regierungen von Károly Grósz, Miklós Németh, József Antall, Gyula Horn und Viktor Orbán. Bei der Darstellung und Analyse der Entwicklungen bezieht der Verfasser die wesentlichen wirtschaftlichen, sozialen und internationalen Rahmenbedingungen ein. Ziel der Arbeit ist es, der Fachwelt ebenso wie der interessierten Öffentlichkeit die gewaltigen Veränderungen in Ungarn im Vorlauf seiner Mitgliedschaft in der EU vor Augen zu führen.

"... ohne Einschränkungen als Grundlagenwerk für die Geschichte der entscheidenden Jahre des EU-Mitglieds Ungarn zu empfehlen, zumal dem Band außer einer Zeittafel neben dem Personen- ein Sachregister beigegeben ist, so dass er auch als Nachschlagewerk dienen kann" ABDOS 27 (2007), Nr. 2
"detaillreiche und gut aufgebaute Arbeit" Friedrich Gottas, HZ 287 (2008), H. 2

Andreas Schmidt-Schweizer

Andreas Schmidt-Schweizer

Andreas Schmidt-Schweizer, geboren 1964, berufliche Tätigkeit u.a. für das Ungarische Institut und das Südost-Institut in München sowie für die Privathochschule "König Sigmund" in Budapest. Forschungsstipendium für das Buchprojekt "Politische Geschichte Ungarns" von der Gerda Henkel-Stiftung, Düsseldorf (2001-2003). Seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest.

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