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Rumänien, der Holocaust und die Logik der Gewalt

Rumänien, der Holocaust und die Logik der Gewalt
Südosteuropäische Arbeiten, Bd. 135
Armin Heinen

Rumänien, der Holocaust und die Logik der Gewalt

2007. 208 S., Leinen gebundenISBN 978-3-486-58348-9

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Schlagworte: Roma, Juden, Rumänien, Holocaust

Erste ausführliche deutschsprachige Studie zum rumänischen Holocaust

Die erste ausführliche deutschsprachige Studie zum rumänischen Holocaust schildert die sozialen Logiken und kulturellen Praxen der Gewalt gegen Juden und Roma in Rumänien zwischen 1940 und 1944. Armin Heinen beschreibt Gewalt als "kommunikativen Akt", als nachvollziehbare Entäußerung, deren Bedeutung sich durch Vergleich mit Sinnzuschreibungen in anderen kulturellen Kontexten entschlüsseln lässt. Der Autor unterscheidet dabei fünf verschiedene Szenarien der Gewalt: diktatorische Gewalt, faschistische Gewalt, militärische Gewalt, Polizeigewalt und kollektive Gewalt. Im Nebeneinander von "Normenstaat", "Maßnahmestaat" und "Behemoth" liege, so Heinen, die Erklärung für das Überleben der Juden im Altreich und für den vielfachen Tod der Juden in den Ostprovinzen.

"wichtige Studie" Jörg Osterloh in Einsicht 01 (2009)
"Ohne die Kenntnis dieses Buches kann man sich künftig nicht mehr an Diskussionen über Rumänien im 20. Jh. beteiligen." Uwe Dathe, Spiegelungen, Heft 3, 4( 58), Jg. 2009
"Die vorliegende Studie ist in ihrer argumentativen Stringenz und analytischen Schärfe bestechend." Edda Binder-Iijima, HZ, Bd. 288, 2009

Armin Heinen

Armin Heinen

Armin Heinen, geboren 1952, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der RWTH Aachen.

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