Die See- und Küstenfischerei Mecklenburgs und Vorpommerns 1918 bis 1960
Die See- und Küstenfischerei Mecklenburgs und Vorpommerns 1918 bis 1960
Traditionelles Gewerbe unter ökonomischem und politischem Wandlungsdruck. Veröffentlichungen zur SBZ-/DDR-Forschung im Institut für Zeitgeschichte
2012. XII, 453 S., Leinen gebundenISBN 978-3-486-70315-3
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Erste umfassende Studie zur Geschichte der See- und Küstenfischerei der Ostseeküste
Die Idylle an der Ostseeküste des heutigen Mecklenburg-Vorpommern trog. Auch die dortige See- und Küstenfischerei blieb von den großen Systemumbrüchen des 20. Jahrhunderts nicht verschont. In der Weimarer Republik galt das Auf und Ab der Marktgesetze, in der NS-Zeit dominierten Lenkung und Zwang, während in der DDR alles im Zeichen von Planwirtschaft und Kollektivierung stand. Susanne Raillard zeigt in einer anspruchsvollen historischen Langzeitstudie, wie sich das traditionelle Fischereigewerbe immer neuen politischen und ökonomischen Herausforderungen stellen musste. Insbesondere in der Zeit der DDR entwickelten die Fischer beachtliche Beharrungskräfte - die ideologische Überzeugungsarbeit der SED blieb buchstäblich im Ostseesand stecken.
"Die Autorin bietet eine Flut historischer Fakten, gebändigt und gelenkt durch eine solide historisch-politische Konzeption." Heimat Kurier, 19.03.2012
Susanne Raillard

Susanne Raillard, geboren 1976, Historikerin, ist z.Zt. Studienreferendarin an einem Gymnasium in Berlin–Charlottenburg.
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