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Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit

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Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 89
Reinhold Reith

Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit

2011. X, 196 S., broschiertISBN 978-3-486-57622-1

€ 19,80 inkl. MwSt., versandkostenfrei

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Schlagworte: Lehrbuch, Umweltgeschichte, Katastrophen, Kleine Eiszeit, Klima

Die Umwelt als Zentralachse historischer Sachverhalte

Umweltgeschichte ist derzeit eines der innovativsten Forschungsfelder der Geschichtswissenschaften. Reinhold Reith legt hier die erste grundlegende Einführung in die Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit vor. Ausgangspunkt ist zunächst die "bedrohliche Natur", d.h. vom Menschen nicht oder kaum beherrschbare Naturbedingungen wie Klima, Witterung und Naturkatastrophen sowie Epidemien. Umwelt ist aber oft von Menschen gemacht, von Menschen genutzt und durch Menschen bedroht. Im Mittelpunkt stehen daher auch die Kulturlandschaften, Wald- und Bergbau, Gewerbe, aber auch die Stadt als "gebaute" Natur.
Ausführlich diskutiert Reith die aktuellen Forschungstrends, -kontroversen und -perspektiven und gibt mit seiner systematischen Bibliographie ein wichtiges Hilfsmittel für die eigenständische wissenschaftliche Arbeit.

"Reith trägt in seinem Überblick all das zusammen, was die Geschichtswissenschaft über die Ökologie jener Epoche bislang zutage gefördert hat." Rudolf Neumaier, Süddeutsche Zeitung, 11.10.2011
"Es ist Reith sehr gut gelungen, in komprimierter Weise die Ergebnisse und offenen Fragen der bisherigen Umweltgeschichtsschreibung, aber auch ihre theoretischen und methodischen Probleme darzustellen." Ekkehard Hensch, sehepunkte 2/2012
"hervorragende Autorenleistung und als Buch ein exzellentes Preis-Leistungs-Angebot", Bernd Hermann, H-Soz-u-Kult, 20.12.2011

Reinhold Reith

Reinhold Reith

Reinhold Reith, geboren 1955, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Salzburg.

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