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Das Wiener Marktamt 1938-1945

Das Wiener Marktamt 1938-1945
Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Bd. 12
Fritz Keller

Das Wiener Marktamt 1938-1945

2004. 152 S., broschiertISBN 978-3-486-56774-8

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Schon in den ersten Tagen nach dem "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 ereigneten sich, auch auf den zahlreichen Wiener Märkten, antisemitische Ausschreitungen. Dort, wo lukrative Gewerbebetriebe auf den Märkten angesiedelt waren - hauptsächlich im Großhandelssektor des Naschmarktes und in St. Marx - begannen teilweise schon vor dem "Anschluss" und sofort danach "wilde Arisierungen". Der Autor zeigt an Hand des Wiener Markamtes in einer exemplarischen Studie, wie und mit welchen Mitteln "Arisierungen" durchgeführt wurden. Bereits im Mai 1938 waren alle Stände "entjudet" und sogar schon neuen Besitzern zugewiesen.

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