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Zwangsmigration in Friedenszeiten?

Zwangsmigration in Friedenszeiten?
Südosteuropäische Arbeiten, Bd. 146
Edvin Pezo

Zwangsmigration in Friedenszeiten?

Die migrationspolitische Steuerung der Türkei-Auswanderung von jugoslawischen Muslimen (1918 bis 1966)

2012. ca. 330 S., Leinen gebundenISBN 978-3-486-70718-2

ca. € 44,80 inkl. MwSt., versandkostenfrei

In Vorbereitung, geplant für 06/2012

Schlagworte: Migration, Jugoslawien, Türkei

Die Debatte um die jugoslawische Migrationspolitik wird versachlicht

Aus den südlichen Landesteilen Jugoslawiens emigrierten zwischen 1918 und 1966 in großer Zahl Muslime in die Türkei. Im Geschichtsbild der betroffenen ethnischen Gruppen ist jener Auswanderungsprozess das Sinnbild staatlicher Gewalt. Edvin Pezo liefert sachlichere Antworten. Welche Handlungsfelder boten sich dem Staat, welche Einflussfaktoren kamen zusammen? Im staatlichen Agieren zeigen sich erhebliche Differenzen zwischen "beiden Jugoslawien". Der Einfluss des Aufnahmelandes Türkei wird ebenso ins Blickfeld genommen wie die sonstigen Faktoren, welche die Menschen zum Verlassen ihrer Heimat bewegten.

Edvin Pezo

Edvin Pezo

Edvin Pezo, geboren 1972, 2008-2010 Mitarbeiter der Universität Regensburg, ist seit 2010 Redakteur des Handbuchs zur Geschichte Südosteuropas am Südost-Institut.

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