Zwischen Staat und Wirtschaft
Zwischen Staat und Wirtschaft
Das Dorotheum im Nationalsozialismus
2006. XIV, 495 S., broschiertISBN 978-3-486-57954-3
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Die Studie ist eine Geschichte des Versatz-, Verwahrungs- und Versteigerungsamtes Dorotheum während des Nationalsozialismus in Österreich 1938 - 1945. Das 1707 gegründete Wiener Pfand- und Auktionshaus Dorotheum entwickelte sich im nationalsozialistischen Unrechtsstaat zu einer zentralen Verwertungsstelle für entzogene mobile Vermögenswerte in der "Ostmark" mit überregionaler Bedeutung. Darüber hinaus spielte das Dorotheum auch eine bedeutende Rolle im Kunsthandel und Kunsttransfer des "Dritten Reichs". Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die wirtschaftliche Entwicklung des damals staatlichen Unternehmens, die personellen und strukturellen Veränderungen durch das nationalsozialistische Regime und die neue Geschäftsstrategie der nationalsozialistischen Unternehmensführung sowie die Kooperation des Dorotheums mit nationalsozialistischen Behörden in Zusammenhang mit der Veräußerung von entzogenen Vermögenswerten. Ebenso wird der Umgang des Dorotheums mit Restitutionsansprüchen nach 1945 untersucht. Basierend auf teilweise neuen Quellen aus internationalen Archiven schließt der Band eine Forschungslücke in der Historiographie des nationalsozialistischen Vermögensentzugs und Kunsthandels insbesondere in der ehemaligen "Ostmark".
Stefan A. Lütgenau
Stefan August Lütgenau, freier Historiker. Arbeitsschwerpunkte: internationale Beziehungen und österreichische Außenpolitik, Wirtschafts- und Sozialgegschichte des Nationalsozialismus.
Alle Titel dieser Person anzeigenAlexander Schröck
Alexander Schröck, geboren 1965, ist Mitarbeiter bei brainbows GMBH im Bereich Consulting und Research.
Alle Titel dieser Person anzeigenSonja Niederacher
Sonja Niederacher ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bruno Kreisky Archiv.
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